Cybersecurity ist heute zulassungsentscheidend
IEC 81001-5-1 gilt bereits als Stand der Technik und Benannte Stellen sowie die FDA lehnen Einreichungen inzwischen allein wegen unzureichender Informationssicherheit ab.
Wir verankern Cybersecurity (Informationssicherheit) konsistent in Entwicklung und Qualitätsmanagement, sodass praktikable, regulatorisch korrekte Prozesse über den Produktlebenszyklus entstehen. Aus bekannten Anforderungen werden überprüfbare Arbeitspakete, klare Verantwortlichkeiten und nachvollziehbare Nachweise, risikobasiert statt Aktionismus.
Metecon integriert Cybersecurity so in Ihre Prozesse, dass Sicherheitsanforderungen im Entwicklungsalltag umsetzbar bleiben und Nachweise nachvollziehbar entstehen. Wir übersetzen regulatorische und normative Anforderungen in klare Arbeitspakete, Verantwortlichkeiten und Nachweisstrukturen – passend zu Produkt, Risiko und Reifegrad – und priorisieren Maßnahmen risikobasiert entlang von Nutzung, Architektur, Wartung und Lebenszyklus. So wird Informationssicherheit Teil eines konsistenten Entwicklungs- und Lebenszyklus-Prozesses statt zu einer isolierten Zusatzaufgabe.
Für wen: Head of Software Development / Head of R&D und Head of Regulatory Affairs / RA-Manager sowie Geschäftsführungen kleinerer Hersteller und QM-Verantwortliche.
Anforderungen an die Informationssicherheit sind bekannt, aber nicht in konkrete, überprüfbare Arbeitspakete übersetzt. Es entsteht hektischer Aktionismus.
Entwicklung, RA, QM und das Team für Informationssicherheit arbeiten nebeneinander. Nachweise bleiben widersprüchlich oder unvollständig.
Risiko, Sicherheitsmaßnahmen, Tests und Betriebsprozesse greifen nicht ineinander. Nachfragen und Mehraufwand entstehen.
IEC 81001-5-1 gilt bereits als Stand der Technik und Benannte Stellen sowie die FDA lehnen Einreichungen inzwischen allein wegen unzureichender Informationssicherheit ab.
EU und FDA erwarten teils Gleiches, teils im Detail Unterschiedliches. Wir bringen beide Anforderungswelten in eine konsistente Nachweisstruktur.
Die grundlegenden Sicherheitsanforderungen (MDR/IVDR Anhang I, u. a. Punkt 17.2 Informationssicherheit) werden durch die Leitlinie MDCG 2019-16 konkretisiert.
Die EU setzt mit dem gesetzlichen Rahmen MDR/IVDR die Anforderungen. Die Umsetzung erfolgt über Normen wie IEC 81001-5-1.
Sicherheitsanforderungen aus MDR/IVDR sauber auf Ihr Produkt herunterbrechen und im Sicherheitskonzept verankern.
Informationssicherheit als Designprinzip statt nachträglicher Ergänzung, über den gesamten Lebenszyklus
Konsistente Nachweise über die Informationssicherheit vorbereiten und im Dialog mit der Benannten Stelle belastbar vertreten.
Die FDA verlangt eine SBOM nach NTIA-Spezifikation inklusive End-of-Support je Komponente, „architectural views“ und Metriken zur Schwachstellen-Reaktionsfähigkeit. "Cyber device" bezieht sich auf alle Datenschnittstellen, einschließlich USB.
Software Bill of Materials inkl. End-of-Support je Element. Präzise, wie es die FDA erwartet.
Sicherheitsrelevante Architektur nachvollziehbar darstellen – ein FDA-Schwerpunkt.
Reaktionsfähigkeit auf Schwachstellen messbar machen und dokumentieren.
IEC 81001-5-1 ist die Prozessnorm für Cybersecurity im Software-Lebenszyklus und ergänzt IEC 62304/IEC 82304-1. Für Informationssicherheit im Risikomanagement ergänzt die AAMI TIR57 das klassische Risikomanagement nach ISO 14971 um Security-Aktivitäten.
Security-Aktivitäten je Lebenszyklusphase – die Prozessnorm als Rückgrat der Nachweisstruktur.
Risikomanagement ergänzt um Informationssicherheit.
Wir entwickeln die passende Strategie für Ihr Produkt (inklusive PMCF) und begleiten Sie von der Planung bis zur Umsetzung – regulatorisch belastbar und mit möglichst geringem Aufwand für Ihr Team.
Schutzziele, Bedrohungsmodell und Sicherheitsarchitektur früh festlegen – in Konzept- und Entwicklungsphase.
Threat Modeling und Security-Risikobewertung (AAMI TIR57)
Security-Anforderungen in überprüfbare Arbeitspakete und klare Verantwortlichkeiten übersetzen.
Rückgrat des Nachweises: Security-Tests und Penetrationstests planen und mit Anforderungen, Risiken und Releases durchgängig verknüpfen. So ist jederzeit belegbar, dass jede Bedrohung adressiert ist und die ergriffenen Maßnahmen wirksam sind.
Software Bill of Materials erstellen und Security-Nachweise für die Einreichung (EU/FDA) konsistent zusammenführen.
Schwachstellen überwachen, Updates steuern und Nachweise für Informationssicherheit nach Änderungen aktuell halten.
Wir priorisieren Maßnahmen nach tatsächlicher Nutzung, Architektur und Risiko. So entsteht ein praktikabler Ansatz zur Informationssicherheit, der Entwicklung, Änderungen und Regulatorik langfristig steuerbar zusammenführt.
Dokumentiertes Threat Model und andere Methoden nach AAMI TIR57. Liefert Informationen für das Risikomanagement nach ISO-14971.
7+ Jahre Erfahrung mit SBOM- und Update-Reviews, inklusive Vulnerability- und Update-Steuerung über den Lebenszyklus.
Teststrategie und Penetrationstests konsistent mit Anforderungen und Risiken verknüpft.
Sichere Entwicklung, Änderungs-/Konfigurationsmanagement, CAPA und Lieferantenkontrolle auditfest im QMS.
Anforderungen einmal identifizieren und erfüllen, für beide Märkte nutzen. Mit EU-vs-FDA-Mapping.
Die Benchmarks orientieren sich an den Stärken führender Anbieter – inhaltliche Normentiefe spezialisierter Wissenshäuser, Wissen um SBOM-/Threatmodelling von Security-Spezialisten und Prüfkompetenz. Metecon erfüllt diese Kriterien und verbindet sie mit durchgängiger Prozessverankerung in MDSW-Produktdokumentation.
Informationssicherheit (Cybersecurity) ist ein Baustein der Software-Lifecycle-Aktivitäten. Medical Device Software (MDSW), KI-Regulierung und Software-Validierung behandeln wir auf eigenen Seiten – hier verlinkt als zusammenhängende Produktdokumentation.
Bestehende Informationssicherheitskonzepte und Nachweise auf Lücken gegen MDR/IVDR, MDCG 2019-16 und IEC 81001-5-1 prüfen. Mit konkreten Handlungsempfehlungen.
Inhouse-Schulungen und Workshops zu Cybersecurity-Anforderungen und -Prozessen für Entwicklung, RA und QM.
Für SBOM-Erstellung, Schwachstellen-Scans und Penetrationstests binden wir bei Bedarf spezialisierte Tools und Partner ein. Integriert in Ihre Nachweisstruktur.
Vorbereitung und Coaching für Informationssicherheit, nutzbar für Assessments, Audits und die Konformitätsbewertung. Belastbar gegenüber Benannter Stelle und FDA.
Derselbe Ansatz gilt unter der IVDR für Software im und als IVD.
Wir starten dort, wo Sie stehen. Mit GAP-Analyse, risikobasierter Priorisierung und einem klaren Fahrplan zur konsistenten Cybersecurity-Nachweisstruktur.
Risiken der Informationssicherheit konsistent mit dem Produkt-Risikomanagement bewerten und nachverfolgen (ISO 14971).
Sicherheitsanalysen und Sicherheitskonzept in die Produktdokumentation integrieren.
Penetration Testing und Verifizierungsnachweise mit klarer Rückverfolgbarkeit.
Sicherstellen der Informationssicherheit auf Prozessebene, Änderungs-/Konfigurationsmanagement, CAPA und Lieferantenkontrollen auditfest verankern.
Cybersecurity als Teil der Software-Lifecycle-Logik. Von Anforderung bis Aufrechterhaltung.
KI-basierte Systeme brauchen belastbare Cybersecurity-Konzepte über den gesamten Lebenszyklus.

Als Principal Expert Software & AI sowie als RAC Devices ist Thorsten Stumpf einer unserer Top-Software-Experten und in der Branche stark vernetzt zu diesem Thema. Das Team um Thorsten begleitet Hersteller bei der regulatorischen Umsetzung von Cybersecurity-Anforderungen für Medizinproduktsoftware und integriert Cybersecurity strukturiert in Entwicklungs- und Risikomanagementprozesse: nicht als Add-on, sondern als Bestandteil der regulatorischen Produktarchitektur.
IEC 81001-5-1 • Threat Model & SBOM • EU & FDA„Cybersecurity scheitert selten am Wissen, sondern an der Umsetzung: Regulatorische Anforderungen werden nicht oder nicht konsequent umgesetzt, und Entwicklung, RA, QM denken die Informationssicherheit nicht im geforderten Maße mit. Wir verankern Informationssicherheit risikobasiert in Entwicklung und Qualitätsmanagement: mit Threat Model, SBOM und konsistenten Nachweisen über den gesamten Lebenszyklus – und Sie sparen sich hektischen Aktionismus kurz vor der Einreichung."
– Thorsten Stumpf · Principal Expert Software & AI · RAC Devices · Metecon
So früh wie möglich – ab der Konzept- und Entwicklungsphase, wenn Architektur und Sicherheitskonzept entstehen, spätestens vor der Einreichung. Nur früh verankerte Informationssicherheitsaktivitäten führen zu einem Produkt, das Security by Design gerecht wird.
Über eine durchgängige Nachweisdokumentation: Anforderungen aus Threat Model und Risikobewertung ableiten, in Verifizierung und Penetrationstests überprüfen und auch nach Release über PMS aktuell halten.
Wenn ein dokumentiertes Threat Model vorliegt, Security-Risiken mit dem Produkt-Risikomanagement verknüpft sind, Maßnahmen daraus getestet und nachgewiesen wurden und entsprechende Nachweise über den Lebenszyklus des Produkts aktuell gehalten werden. Fehlende Informationssicherheitsaktivitäten in der Prozesslandschaft und losgelöste Einzeldokumente als einzelnes Schlaglicht auf die Informationssicherheit ohne jegliche Konsequenz für die Informationssicherheit des Produkts sind ein Warnsignal.
Jede Änderung wird durch Update des Threat Models / der Risikoanalyse auf den Einfluss auf Informationssicherheit hin untersucht. So lässt sich bewerten, ob neue Schwachstellen entstehen, welche Tests zu wiederholen sind und wie der Nachweis konsistent bleibt.
Security-Risiken müssen mit dem Produkt-Risikomanagement (ISO 14971) verzahnt sein. Die Ergebnisse aus den Aktivitäten der Informationssicherheit müssen konsequent in das Produkt-Risikomanagement integriert werden. Die abgeleiteten Maßnahmen aus dem Risikomanamgent müssen wieder in Informationssicherheitsaktivitäten wie z. B. Penetrationstests zurückfließen. Das Risikomanagement bleibt der zentrale Dreh- und Angelpunkt für das Medizinprodukt. Auch für vernetzte Produkte gilt, dass Sicherheit und Leistungsfähigkeit der Produkte über den Lebenszyklus jederzeit gewährleistet sein müssen.
Wenn Anforderungen bekannt, aber nicht mit eigenen Ressourcen erfüllt werden können; wenn Entwicklung, RA, QM und IT-Security nebeneinander arbeiten und die Informationssicherheit so nicht konsequent umgesetzt wird; oder wenn es Schwächen bei der bedarfsgerechten Dokumentation der Informationssicherheit für den entsprechenden Zielmarkt gibt. Externe Begleitung bringt Struktur, Dokumentationserfahrung und konsistentes Vorgehen.
Grundlage sind die Sicherheitsanforderungen aus MDR/IVDR Anhang I (u. a. 17.2/16.2) sowie die Leitlinie MDCG 2019-16.
Der Aufwand hängt von Produkt, Architektur, Risiko und Reifegrad sowie den Zielmärkten (EU/FDA) ab. In einer kostenlosen Erstberatung ordnen wir Ihren Fall ein, priorisieren risikobasiert und nennen anschließend einen belastbaren Rahmen.
Starten Sie mit einer kostenlosen Erstberatung. Wir priorisieren risikobasiert, bringen EU- und FDA-Anforderungen zusammen und skizzieren Ihre Security-Nachweisstruktur.
Ihr Ansprechpartner:
Milan Weiß
Sales Manager
T: +49 621 123469-040
milan.weiss@metecon.de
